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Champagne Collet "Art Déco" Brut

Schließen wir die Augen und stellen wir uns vor, wir wären im Frühling in Aÿ. Die Luft ist frisch. Der Duft von weißen Blüten und Kreide unter den Füßen. Jetzt öffnen wir die Augen und legen diese Flasche in den Einkaufswagen. Wenn wir sie entkorken, wird genau dieses Gefühl wieder auftauchen.

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Produktinformationen

Champagne Collet "Art Déco" Brut
Schließen wir die Augen und stellen wir uns vor, wir wären im Frühling in Aÿ. Die Luft ist frisch. Der Duft von weißen Blüten und Kreide unter den Füßen. Jetzt öffnen wir die Augen und legen diese Flasche in den Einkaufswagen. Wenn wir sie entkorken, wird genau dieses Gefühl wieder auftauchen. Der Art Déco Brut von Collet ist eine Cuvée, die nicht mit Spezialeffekten beeindrucken will, sondern uns – zumindest gedanklich – dorthin zurückbringt, wo sie geboren wurde. Die Champagne ist wahrscheinlich die meistkopierte Herkunftsbezeichnung der Welt. Und doch kommt keine Kopie an das Original heran. Das Geheimnis liegt in der Kreide, der „craie“, wie man sie hier nennt, die Wasser speichert und langsam wieder abgibt und den Weinen jene salzige Mineralität schenkt, die man nirgendwo sonst findet. Die Cuvée ist perfekt ausbalanciert: 40 % Chardonnay, 40 % Pinot Noir, 20 % Meunier. Der Chardonnay stammt hauptsächlich aus Vertus und bringt Frische sowie Zitrusnoten. Der Pinot Noir kommt aus historischen Crus wie Aÿ und Rilly-la-Montagne und sorgt für Fülle und Kraft. Der Meunier aus Ville-Dommange schließt den Kreis mit Rundheit und Geschmeidigkeit. Drei Rebsorten mit klar definierten Rollen, ohne dass eine die andere dominiert. Lange Reifung im Keller, die Dosage ist moderat, aber nicht zu niedrig. Genug, um den Wein weicher zu machen, ohne ihn zu verdecken. Leuchtendes Zitronengelb mit feiner, lebendiger Perlage. In der Nase weiße Blüten und Tulpen, dann Limette, Apfel, Birne und Ananas. Danach folgen feine Anklänge von Anis und Lavendelhonig. Am Gaumen cremig und umhüllend, aber nie schwer. Der Auftakt ist geprägt von Zitrusfrüchten und Limette. Im Mittelpunkt stehen reife Ananas und knackiger Apfel. Das Finale ist lang, salzig und mit einer rauchigen Note, die noch lange am Gaumen bleibt. Perfekt zu besonderen Gerichten wie Taube in Johannisbeersauce – eine klassische Kombination der Champagner Tradition. Funktioniert aber ebenso hervorragend mit Kalbscarpaccio und Rucola. Und wer es einfacher mag: geräucherter Lachs auf Roggenbrot – wenige Zutaten, großartiges Ergebnis.

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